Weihnachtszoff mit dem Eisbär

Manchmal gibt es selbst in der gemütlichen und besinnlichen Weihnachtszeit Ärger. Und die Geschichte, wie es zum Ärger kam, hat wie ein hübsch eingepacktes Geschenk meist mehr als eine Seite. 

Wer sich beide Seiten des Streits ansieht, erkennt was wirklich dahinter steckt. 

Das klappt übrigens zu jeder Jahreszeit. ;-) 

Ein lauter Schrei zerriss die winterliche Stille rund ums Weihnachtsmannhaus. An den Dachrinnen erzitterten die Eiszapfen und die Schneehasen verkrochen sich in ihren Höhlen. Für die Nordpol-Bewohner war klar: Das konnte nur Frau Weihnachtsmann sein! 

Mit hochrotem Kopf und in die Hüften gestemmten Händen stand sie auf dem Hof und kochte vor Wut. Ihre Backschürze und das Nudelholz steckten wie Tannenbäume in einer Schneewehe. Wenn man genau hinsah, erkannte man große Tapsen, die vom Haus weg in die umliegenden Berge führten.

Eines Morgens wachte der Eisbär auf und fühlte sich schlecht. In seinem Kopf hämmerte es, in seinem Bauch polterte es und die Glieder hingen ihm schlaff herunter. 

Er schleppte sich an die frische Winterluft, aber das half nicht. Dann suchte er sich einen Frühstücksimbiss, doch das half auch nicht. 

Der Eisbär trottete mit hängendem Kopf durch die Morgendämmerung und wusste nicht, wie er sein Unwohlsein ändern konnte.

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